Zu jeder Saison gibts passende, abwechslungsreiche Rezepte. Die machen Lust auf Obst und Gemüse und laden zum Nachkochen ein. Wir bringen Ihnen die kreative und gesunde Küche ins Haus - lassen Sie sich überraschen.

Aubergine

Gefüllte Aubergine

Zutaten
4 nicht zu große Auberginen
Olivenöl
etwa ¼ Liter Tomatensosse

Zubereitung
Zunächst den grünen Kragen von den Auberginen abschneiden, die Stiele aber stehen lassen. Öl in einer Reine erhitzen und die Auberginen von allen Seiten anbraten. Abkühlen lassen. Jede Aubergine mit einem vorsichtigen, tiefen Schnitt der Länge nach wie eine Tasche aufschlitzen. Die Füllung wie unten beschrieben zubereiten. Die in die Aubergine eingeschnittene Tasche mit den Daumen etwas ausweiten und die Auberginen füllen. Tomatensosse mit 4 EL Öl verrühren, in die Reine geben und die Auberginen hineinsetzen. Im Backrohr etwa eine ¾ Stunde bei ca. 200°C backen. Zwischendrin die Auberginen mit dem Fond beträufeln und Wasser nachgiessen.

Auberginen-Füllung

Zutaten
80g grober Schrot, am besten aus Einkorn
Olivenöl
Wasser
10 entsteinte Oliven
2-3 Knoblauchzehen
1-2 getrocknete Tomaten
1 Bund Basilikum
2 kleine Eier
100g Frischkäse
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Schrot in Olivenöl unter Schaufeln kurz anrösten. Mit ca. 150 ml Wasser ablöschen. Etwa 1 Stunde ausquellen lassen und anschliessend unter ständigem Schaufeln so lange trocken braten, bis ein fester Brei entsteht (dauert etwa 5 Minuten). Oliven, Knoblauch, die getrockneten Tomaten und das Basilikum klein schneiden. Eier verschlagen und den Frischkäse zerbröseln. Alle Zutaten miteinander vermengen und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken. In die Auberginen füllen.

Auberginenknödel

Zutaten
ca. 1kg Auberginen
Salz
1-2 Knoblauchzehen
½ Bund Petersilie
2 Eier
ca. 50g geriebener Hartkäse
Semmelbrösel
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung
Stiele von den Auberginen abschneiden und die Auberginen in gesalzenem Wasser weich kochen. Dann abkühlen lassen und mit der Hand oder einer Kartoffelpresse gut ausdrücken. Die Auberginen im Mixer zusammen mit dem Knoblauch und der Petersilie kleinhacken. Auberginenmasse mit den Eiern, dem Käse und so viel Semmelbröseln vermengen, dass ein weicher, aber noch gut formbarer Teig entsteht. Daraus kleine Knödel oder Klopse formen. Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Knödel rundum braten, bis sie schön braun sind. Das Ganze in einer guten Tomatensosse (siehe unten) servieren.


Blumenkohl

Linsensalat mit Blumenkohl und Broccoli

Zutaten
100g Linsen
1 Lorbeerblatt
ca. 500g Broccoli
1 kleiner Kopf Blumenkohl
1 Zwiebel
eventuell 1 grüne Paprika
Salz
1 Zitrone
1-2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Balsamico-Essig
Pfeffer

Zubereitung
Linsen über Nacht einweichen. Zusammen mit dem Lorbeerblatt in ca. 20 Minuten weich dünsten.
Inzwischen Broccoli und Blumenkohl in Röschen zerteilen und ebenfalls mit wenig Wasser (am besten dämpfen) weich dünsten.
Zwiebel schälen und in ganz dünne Ringe hobeln. Paprika ebenfalls in ganz dünne Streifen schneiden.
Paprika und Zwiebel mischen, salzen und mit Zitronensaft beträufeln. Mindestens ¼ Stunde beizen lassen.
Linsen abtropfen lassen und mit den zerquetschten Knoblauchzehen, Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer anmachen.
Dann die Paprika-Zwiebel-Mischung unterheben und den Linsensalat auf einer Platte anrichten. Blumenkohl- und Broccoliröschen auf den Linsen verteilen, das Ganze mit Zitronensaft und Öl beträufeln.
Wer will, kann dem Salat noch Thunfischstückchen beimengen. Mit Brot servieren.

Curry-Blumenkohl mit Reis

Zutaten
150g Reis (oder Gerste)
1Liter Gemüsebrühe
2 größere Blumenkohlköpfe
Butter
1 bis 1½ EL Curry
Salz
¼ Liter Schlagsahne
gehackte Petersilie

Zubereitung
Reis oder Gerste waschen und in der Gemüsebrühe weich kochen. Blumenkohl in Röschen brechen und in der Suppe bissfest kochen (etwa 10 Minuten).
Inzwischen die Butter in der Pfanne erhitzen, den Curry schnell einrühren und mit der Sahne aufgießen. Dann ein wenig einkochen lassen und in die Brühe einrühren. Vorsicht mit der Brühe! Das Gericht sollte nicht zu suppig sein, sondern schön gelb und sämig die Kohlröschen umschließen.
vor dem Servieren mit gehackter Petersilie (noch besser, aber leider nicht immer verfügbar: mit frischem gehackten Koriandergrün) bestreuen.

Blumenkohl mit Bulgur

Zutaten
3 Kartoffeln
1 Blumenkohl
300g Bulgur
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Petersilie
½ bis 1 ganze grüne oder rote Paprikaschote
Zitrone oder Balsamico-Essig

Zubereitung
Kartoffeln würfeln und in wenig Wasser (am besten mit Einsatz) zum Dünsten aufsetzen. Nach ca. 10 Minuten den in mundgerechte Stücke zerteilten Blumenkohl (auch die Blätter !) dazugeben und fertig dünsten.
In der Zwischenzeit den Bulgur in kochendem Wasser fertig garen (dauert ca. 10 Minuten) und abseihen.
Eine Reine mit ein paar Löffeln Olivenöl ausschwenken und darin die Kartoffeln, den Blumenkohl und den Bulgur mischen. Salzen und pfeffern.
Das Ganze im vorgeheizten Rohr warm halten, bis der Bulgur schön körnig ist. Zwischendrin umschaufeln.
In der Zwischenzeit die Petersilie klein hacken und die Paprikaschote in feine Streifen schneiden. Petersilie und Paprika vor dem Servieren untermischen und das Ganze mit Zitronensaft oder Balsamico abschmecken.

Bunter Blumenkohlsalat

Zutaten
ca. 500g Blumenkohlröschen und Hüllblätter
200g gekochte Kartoffeln (Salatware)
1 EL mittelscharfer Senf
Apfel- oder Weißweinessig
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
gutes Oliven- oder Sonnenblumenöl
1 Bund Radieschen
Lauchzwiebeln
Petersilie

Zubereitung
Blumenkohl in wenig Wasser weich dünsten. Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und mit dem Blumenkohl mischen.
In das heiße Blumenkohl-Kochwasser den Senf rühren, kräftig mit Essig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die heiße Marinade über das Kartoffel-Blumenkohl-Gemenge schütten und ¼ bis ½ Stunde ziehen lassen.
Inzwischen Radieschen, Lauchzwiebeln und Petersilie klein hacken und vor dem Servieren unterheben.
Der bunte Blumenkohlsalat passt gut zu Getreidebratlingen oder Hackfleischgerichten.

Brokkoli

Brokkoli mit Orecchiette

Zutaten
500g Broccoli
1 Peperoni
4-5 in Salz eingelegte Sardellen
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
fertig gegarte Orecchiette aus ca. 300g Grieß(siehe Grundrezept unten) oder andere Nudeln oder Spätzle
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Teig für Orecchiette herstellen(siehe Grundrezept unten)
Den Teig zu fingerdicken Würsten ausrollen und in etwa 5mm dicke Scheiben schneiden.
Die Scheiben mit dem Daumen eindellen und kleine Schüsselchen daraus formen. In kochendem Wasser bissfest gar kochen.
Broccoli in mundgerechte Stücke zerteilen und in wenig Wasser bissfest weich dünsten.
Inzwischen die Peperoni, die Sardellen und den Knoblauch klein hacken. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und das Kleingehackte kurz schmoren. Knoblauch nicht braun werden lassen!
Die Broccolistücke und die Nudeln noch heiß dazugeben, alles gut durchschwenken.
Mit Salz(vorsichtig wegen der gesalzenen Sardellen), Pfeffer und gegebenenfalls Olivenöl abschmecken.
Tipp: Geht auch ohne Sardellen, und die Peperoni können, wenn es unbedingt sein muss, auch weggelassen werden.

Grundrezept Orecchiette

Zutaten
300g HartweizenGrießs
450g Weizenmehl Type 1050
6 Eier
Salz

Zubereitung
Aus Grieß, Mehl, Eiern und Salz einen Nudelteig kneten. Nach Bedarf ein wenig Wasser einarbeiten.
Den Teig am besten 1-2 Stunden ruhen lassen. Nochmals durchkneten und dann, wie oben beschrieben verarbeiten.


Linsensalat mit Blumenkohl und Brokkoli

Zutaten
100g Linsen
1 Lorbeerblatt
ca. 500g Broccoli
1 kleiner Kopf Blumenkohl
1 Zwiebel
eventuell 1 grüne Paprika
Salz
1 Zitrone
1-2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Balsamico-Essig
Pfeffer

Zubereitung
Linsen über Nacht einweichen. Zusammen mit dem Lorbeerblatt in ca. 20 Minuten weich dünsten.
Inzwischen Broccoli und Blumenkohl in Röschen zerteilen und ebenfalls mit wenig Wasser(am besten dämpfen) weich dünsten.
Zwiebel schälen und in ganz dünne Ringe hobeln. Paprika ebenfalls in ganz dünne Streifen schneiden.
Paprika und Zwiebel mischen, salzen und mit Zitronensaft beträufeln. Mindestens ¼ Stunde beizen lassen.
Linsen abtropfen lassen und mit den zerquetschten Knoblauchzehen, Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer anmachen.
Dann die Paprika-Zwiebel-Mischung unterheben und den Linsensalat auf einer Platte anrichten. Blumenkohl- und Broccoliröschen auf den Linsen verteilen, das Ganze mit Zitronensaft und Öl beträufeln.
Wer will, kann dem Salat noch Thunfischstückchen beimengen. Mit Brot servieren.


Brokkoli al dente

Zutaten
1 kg Broccoli
Olivenöl
Salz
1-2 Knoblauchzehen
½ Zitrone
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Broccoli am besten ganz lassen, nur wenn nötig in Stücke brechen oder schneiden. Den oder die Stiele mit dem Sparschäler abschälen.
In einem zugedeckten Topf in wenig Wasser(am besten mit Dünsteinsatz) bissfest garen. Das dauert in der Regel etwa 5 Minuten; ganz große Stauden ca. 10 Minuten dünsten.
Inzwischen Olivenöl in eine angewärmte Schale oder ein Pfännchen gießen. Salzen, frisch zerdrückten oder klein gehackten Knoblauch und Saft einer halben Zitrone(nach Geschmack mehr oder weniger) dazugeben.
Die Ölmischung mit dem Schneebesen leicht schaumig schlagen und dann bis zum Gebrauch warm halten. Broccoli bei Tisch salzen und pfeffern und mit dem Öl beträufeln.
Als Hauptspeise mit Stampfkartoffeln(Kartoffelbrei) servieren.

Fenchel

Fenchelsuppe mit Kopfsalat

Zutaten
2-3 vorwiegend festkochende Kartoffeln
500g Fenchelknollen
1 Stangensellerie
Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 kleiner Kopfsalat
½ Bund Liebstöckel

Zubereitung
Kartoffeln würfeln.
Fenchel in feine Scheiben schneiden.
Stangensellerie in kleine Stücke schneiden.
Alles in Öl anbraten.
Mit ca. 1l Wasser aufgießen und so lange köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Salzen und pfeffern.
Kopfsalat in Streifen schneiden und zusammen mit dem klein gehackten Liebstöckel zur Suppe geben.
Falls die Suppe als Hauptgericht serviert wird, geröstetes Vollkornbrot dazu reichen.

Fenchel-Gratin

Zutaten
1 kg Fenchelknollen
Butter
1 Glas Milch
3 Tomaten(frisch oder aus dem Glas)
4-5 EL geriebener Parmesan oder anderer guter Hartkäse
Semmelbrösel
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Fenchel putzen, halbieren und in Halbringe schneiden.
Fenchelgrün klein hacken und zur Seite stellen.
Fenchel in Butter anbraten, mit Milch ablöschen und so lange köcheln lassen, bis die Milch verdampft ist.
Tomaten einschneiden, überbrühen, die Haut abziehen und vierteln.
Fenchel und Tomaten in eine feuerfeste, gebutterte Form schichten.
Geriebenen Käse mit der gleichen Menge Semmelbrösel mischen und über dem Gemüse verteilen. Butterflöckchen darauf setzen.
Das Ganze etwa 20 Minuten im Rohr backen, bis eine schöne goldene Kruste entstanden ist. Mit klein gehacktem Fenchelgrün bestreuen.
Schmeckt gut zu Reis oder Salzkartoffeln, aber auch als Vorspeise.

Fenchel mit Röstkartoffeln

Zutaten
400g kalte gekochte Kartoffel
500g Fenchelknollen
Butter
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Petersilie

Zubereitung
Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.
Fenchel putzen, klein schneiden und in einer Butter-Öl-Mischung gut anbraten.
Kartoffeln dazugeben und unter Umschaufeln abrösten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und klein gehackte Petersilie dazumischen.
Passt zu Spiegeleiern, Würsten, Getreidebratlingen, Fleisch- und Fischgerichten.

Fenchel mit gebratenem Tomatenreis

Zutaten
400g Vollkornreis
Olivenöl
knapp ¾l Wasser
ca.400g geschälte und gehackte Tomaten mit Saft (frisch oder Konserve)
Salz und Pfeffer
600g Fenchelknollen
Parmesan oder anderer Hartkäse

Zubereitung
Reis in Öl unter Rühren anbraten. Mit Wasser auffüllen und so lange köcheln lassen, bis das Wasser dicksuppig eingedampft ist.
Jetzt die Tomate mit Saft dazugeben, salzen und pfeffern,und alles weiterköcheln lassen, bis der Reis sämig und gar ist. Immer wieder umrühren!
Inzwischen Fenchel putzen, halbieren, in Halbringe schneiden und Fenchelgrün zur Seite legen.
Fenchel in Olivenöl in einer Reine bissfest weich braten, salzen und pfeffern. Reis zum Fenchel mischen, alles gut durchschaufeln und im Rohr so lange backen, bis der Reis trocken ist.
Zwischendrin durchschaufeln. Vor dem Servieren mit klein gehacktem Fenchelgrün bestreuen. Geriebenen Käse dazu reichen.
Mit in Butter oder Olivenöl gedünsteten Bohnen und/oder mit viel Salat als eigenständiges Gericht servieren. Gut schmeckt der Fenchelreis aber auch mit gebratenem Lamm oder Fisch.

Kürbis

Kürbisravioli

Zutaten
ca. 500g gewürfelter Kürbis (Hokkaido oder andere)
ca. 100g Quark
50g fein geriebener Parmesan
Salz
Pfeffer
Muskat
Teig für Ravioli (Rezept, siehe unten)
Eiweiß
Butter

Zubereitung
Die Kürbiswürfel ohne Fett in der Pfanne weich backen. Eventuell am Anfang ein wenig Wasser dazugießen, damit nichts anbrennt.
Den gebackenen Kürbis mit einer Gabel zerdrücken und störende Faserteile entfernen.
Das Kürbismus mit dem Quark und dem Parmesan vermengen, salzen, pfeffern und mit Muskat abschmecken.
Teig zubereiten wie unten beschrieben. Mit einer umgestülpten Tasse oder einer Plätzchenform aus dem ausgerollten Teig Kriese schneiden.
In die Mitte der Kreise so viel Füllung setzen, dass sie noch gut umgeklappt werden können. Die Ränder am besten mit Eiweiß anfeuchten und beim Zusammenklappen leicht festdrücken.
Ravioli in siedendem Wasser garen, bis sie nach oben steigen. Gut abtropfen lassen.
Inzwischen Butter erwärmen und aufschäumen lassen. Ravioli auf Teller verteilen und mit heißer Butter übergießen. Parmesan dazu reichen.

Grundrezept Nudelteig für Ravioli

Zutaten
100g Hartweizengrieß
150g Weizenmehl Type 1050
2 Eier
Salz

Zubereitung
Aus Grieß, Mehl, Eiern und Salz einen Nudelteig kneten. Nach Bedarf ein wenig Wasser einarbeiten.
Den Teig am besten 1 bis 2 Stunden ruhen lassen.
Nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Fläche ausrollen.

Kürbisrahmsuppe

Zutaten
1 ca. 800g schwerer Hokkaido (oder anderer Kürbis)
Butter
Wasser
Salz
Pfeffer
Muskat
4 EL Creme fraiche
1 Bund Dill

Zubereitung
Kürbis aufschneiden, Faserteile auskratzen und Kürbis würfeln.
Butter erhitzen, Kürbiswürfel dazugeben und mit wenig Wasser weich dünsten. Mit dem Kartoffelstampfer zum Püree zerdrücken.
Mit Wasser bis zur gewünschten Suppenstärke aufgießen. Ein weing köcheln lassen.
Salzen, pfeffern und mit Muskat abschmecken. Suppe auf Teller verteilen und pro Teller 1 EL Creme fraiche dazugeben. Mit fein geschnittenem Dill bestreuen.

Steirisches Kürbisgulasch

Zutaten
2 Zwiebeln
Butter
Olivenöl
1 EL edelsüßes Paprikapulver
1 Glas Rotwein
2 Paprikaschoten
2 Knoblauchzehen
Peperoni
2-3 Lorbeerblätter
Kümmel
800g gewürfelter gelber Zentner oder anderer Kürbis
ca. ½ Liter Gemüsebrühe
1-2 EL Tomatenmark
4 große gekochte Kartoffeln (vorwiegend fest kochend)
Salz
Pfeffer
Majoran

Zubereitung
Zwiebel hacken und in Butter-Öl-Mischung leicht anbräunen. Paprikapulver dazugeben. Mit Wein ablöschen.
Paprikaschoten in Streifen schneiden, Knoblauch fein hacken und Peperoni klein schneiden.
Nachdem der Wein eingedampft ist, die Paprikastreifen, das Tomatenmark, den Knoblauch, die Peperoni, die Lorbeerblätter und den Kümmel hinzufügen und alles unter Rühren halbgar schmoren.
Dann kommen die Kürbiswürfel dazu und nach kurzer Zeit so viel Brühe, dass eine schöne dickflüssige Gulaschsoße entsteht.
Das Ganze nur so lange köcheln lassen, bis die Kürbiswürfel bissfest weich sind.
In der Zwischenzeit die Kartoffeln würfeln, und kurz bevor das Gulasch fertig ist dazugeben. Salzen, pfeffern und mit Majoran abschmecken. Anschließend so lange köcheln, bis die Kartoffeln wieder heiß sind.
Mit Brot, Reis oder am besten mit Semmelknödeln reichen
Eines sollte man beim Umgang mit Kürbis nicht vergessen: wie immer sitzen die meisten Vitamine unter der Schale. In der Regel kann man die Schale mitessen, vor allem, wenn die Kürbisse gerade erst geerntet wurden. Natürlich wird die Schale der Lagerkürbisse im Lauf der Zeit härter und kann beim Essen immer mehr stören. Wenn aber geschält wird, dann dünn mit dem Gurkenschäler. Außerordentlich gesund sind übrigens auch die Kerne. Für die schnelle Verwendung in der Küche empfiehlt sich das trockene Rösten in der Pfanne.


Risotto mit gelbem Kürbis

Zutaten

ca. 500 g Uchiki Kuri = Hokkaido 80 g Butter 1/2 Zwiebel 1/3 l Milch 300 g Reis 2/3 l Fleischbrühe Salz, Pfeffer 1 Prise Muskatnuß 80 g frisch geriebener Parmesan

Zubereitung

Kürbis waschen, nicht schälen! Die Schale des Uchiki Kuri ist im gekochten Zustand weich und kann mitgegessen werden.

Kürbis entkernen und in feine Scheiben schneiden. Die Hälfte der Butter erhitzen. Feingehackte Zwiebeln hineingeben. Kürbisscheiben beifügen. Langsam dünsten und dabei ständig etwas heiße Milch dazugeben. Kürbis gegen die Topfwände pressen, damit ein Püree entsteht. Sobald der Kürbis musig ist, den Reis hinzufügen. Die kochende Fleischbrühe dazugießen. Mit Salz, evtl. Zucker und Muskat abschmecken. Wenn der Reis gar ist, den Topf von der Herdplatte ziehen und die restliche Butter sowie die Hälfte des geriebenen Käses beifügen. Gut umrühren, mit dem übrigen Käse anrichten und frisch gemahlenen Pfeffer darüber stäuben.


Kürbis-Zwiebel-Auflauf

Zutaten

30 min. Vorbereitung, 45 min Backzeit 1 Uchiki Kuri = Hokkaido

500g Zwiebeln 4 + 2 EL Tamari Sojasauce

etwas Öl zum Anbraten 

Zubereitung

Kürbis waschen, nicht schälen! Die Schale des Uchiki Kuri wird im gekochten Zustand weich und kann mitgegessen werden.

Kürbis entkernen und in Scheiben schneiden. Mit zwei EL Sojasauce anfeuchten. Dann die Zwiebeln in Würfel schneiden, anbraten. Wenn sie glasig werden, mit etwas Wasser und Sojasauce ablöschen und auf kleiner Flamme eindicken lassen. In eine feuerfeste Schale abwechselnd eine Schicht Kürbisscheiben und eine Schicht Zwiebelsauce einfüllen. Im Ofen zugedeckt 45 Minuten garen. Paßt gut zu Vollreis und Salat.


Kürbisgemüse in Dillsahne

Zutaten

750 bis 1000 g Kürbisfleisch (Uchiki Kuri = Hokkaido, Gelber Zentner)

Zitronensaft

2 El Öl 1 Messerspitze Zwiebelsalz 1 Prise Oregano 1 Prise Zucker nach Geschmack

1/4 I Gemüsebrühe 1 Bund Dill 1/4 I saure Sahne frisch gemahlener Pfeffer Zubereitung

Kürbis waschen, entkernen, falls erforderlich schälen und in Würfel geschnitten mit Zitronensaft beträufeln. Das Öl in einem Topf erhitzen, die Kürbisstücke in den Topf geben und kurz anschmoren. Mit Salz, Oregano und eventuell mit einer Prise Zucker würzen. Danach die Brühe angießen. Das Gemüse auf kleiner Flamme 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Vor dem Servieren Dill und Sahne unterziehen und mit Pfeffer abschmecken. Dieses Gemüse ist eine sehr delikate Beilage zu Reis oder Vollkornnudeln.


Kürbiscremesuppe I

Zutaten

500 g Kürbisfleisch 1 rohe Kartoffel 2-3 EL Olivenöl 1/2 l klare Suppe 1 Becher Sahne Kräutersalz

Muskat geröstete Brotstücke

Zubereitung

Kürbis waschen, entkernen, falls erforderlich schälen und in Würfel schneiden. Kartoffel schälen und würfeln. Kürbisstücke und Kartoffel in Olivenöl leicht andünsten und mit klarer Suppe aufgießen und ca. 20 Min. kochen lassen. Sahne dazugeben, mit Kräutersalz und Muskat würzen und mit einem Pürierstab pürieren. Brotstücke als Einlage verwenden.


Kürbiscremesuppe II

Zutaten

1000 g Kürbis

2 Stück Pastinaken

1 säuerlicher Apfel 1 Zwiebel

2 EL Butter

1 l Gemüsebrühe

2 EL gehackte Mandeln Gewürze, Essig, Sojasauce

 Schmand (Crème Fraîche) zum Verfeinern

Zubereitung

Kürbis waschen, entkernen, falls erforderlich schälen und in Würfel schneiden. Pastinaken und Apfel schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel fein hacken und in der Butter glasig dünsten. Kürbis-, Pastinaken- und Apfelstücke dazugeben, andünsten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Suppe aufkochen lassen und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 10 Min. garen. In der Zwischenzeit die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht bräunen.

Suppe pürieren, mit jeweils 1/2 TL Currypulver, gem. Piment sowie Ingwer würzen und mit Salz, schwarzem Pfeffer sowie jeweils 1/2 TL Balsamico-Essig und Sojasauce abschmecken. Suppe auf Teller verteilen, mit etwas Schmand und den Mandeln garnieren. Frisch in Butter geröstete Croutons schmecken auch sehr gut dazu.


Kürbiscremesuppe III (Zuppa di Zucca della nonna vit)

Zutaten

500 g Kürbisfleisch

1 große Zwiebel

1 große Karotten 1 kleines Stück Sellerieknolle

4 mehligkochende Kartoffeln 1 l Wasser

1 Gemüsebrühwürfel Salz 6 EL Olivenöl Extra Vergine

 Crème Fraîche zum Verfeinern Zubereitung

Alle geputzten Gemüse grob zerkleinern und in dem Olivenöl kurz anbraten, damit sich Röststoffe bilden.  Wasser angießen, salzen und Gemüsebrühwürfel hinzufügen, zum Kochen bringen und dann ca. 35 Minuten köcheln lassen. Die Suppe wird püriert. Falls sie zu dick geraten ist, ein wenig  Wasser angießen. Abschmecken. Am Schluß mit Crème Fraîche verfeinern oder in jeden Teller einen Klecks geben.


Kürbisgratin

Zutaten

Kürbisfleisch ( Menge nach Bedarf)

Sahne (je nach Kürbismenge), geriebener Käse (Sorte nach Geschmack)

Salz

Pfeffer

Currypulver Chilipulver

Muskatpulver (oder frisch von der Nuss gerieben)

Zubereitung

Kürbis waschen, entkernen, falls erforderlich schälen und in 3 cm große Würfel schneiden. In einer Auflaufform nicht höher als 10 - 12 cm aufschichten. Sahne mit den Gewürzen gut mischen und übergießen, obenauf den geriebenen Käse verteilen. Die mit Alufolie abgedeckte Auflaufform in den auf 220° C vorgeheizten Backofen schieben. Nach 30-45 Minuten (je nach Menge - beim Einpieken muss der Kürbis schon fast weich sein, er darf am Schluss musig zerfallen sein) die Folie entfernen. Wenn der Käse zerlaufen und braun gebacken ist, kann das Gratin serviert werden.

Lecker dazu: Knoblauchbaguette und ein fruchtiger Wein.


Kürbisspaghetti

Zutaten 750g Spaghetti, 200 g Kürbisfleisch 1 Zwiebel

Öl zum Andünsten 1 Stange Lauch etwas Weißwein 1/2 Becher Sahne Milch

Salz

Oregano Thymian

Pfeffer

Zubereitung

Spaghetti in kochendem Salzwasser gar kochen. Zwiebel und Kürbis kleinschneiden und mit Öl andünsten. Lauch in feine Ringe schneiden, zu Zwiebel und Kürbis geben, mit Weißwein und Sahne aufgießen. Bei Bedarf noch etwas Milch zugeben. Würzen und abschmecken.


Schwarzwurzel

Schwarzwurzeln – und was dann?
Die Schwarzwurzel ist von einer schwarzbraunen Korkschicht überzogen, die ihr den Namen gegeben hat. Schält man sie roh, sondert sie einen klebrigen, milchigen Saft ab, der sich an der Luft rasch schwarz färbt und auf Haut und Textilien nur schwer zu entfernende Flecken hinterlässt. Deswegen Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser abbürsten, schälen (vielleicht Einmalhandschuhe verwenden), in Stücke schneiden und sofort in Essig- oder Zitronenwasser legen.

Beim Einkauf sollte man darauf achten, daß die Schale nicht beschädigt ist oder die Wurzeln abgebrochen sind. Dann besteht nämlich die Gefahr, daß der milchige Saft ausgetreten und die Wurzel innerlich vertrocknet ist.

Zubereitungsarten: als Salat, paniert oder frittiert mit einer Remouladensauce, überbacken mit einer Käse- oder Bechamelsauce, in Suppen, Eintöpfen und Gemüsekompositionen. Zu Schwarzwurzeln passen alle Saucen, die üblicherweise zu Spargeln gereicht werden. Auf jeden Fall sollte man sie mit etwas Muskatnuß oder Muskatblüte würzen! Man kann sie auch als 'Gschwellti Schwarzwurzeln' servieren: die sauber gebürsteten Schwarzwurzeln in gleich lange Stücke schneiden und 20 Minuten im Dampf sieden: Jeder pellt dann seine Schwarzwurzeln selbst! Ein altes englisches Rezept: Die fertiggekochten Wurzeln in Butter und geriebenem Parmesankäse schwenken.

Schwarzwurzel-Nudel-Gratin

Zutaten für 4 Personen
8 Schwarzwurzeln
125 ml Milch
1 Zitronensaft
200 g Bandnudeln
150 g Champignons oder Shiitake-Pilze
1 EL Butter
2 Tomaten - enthäutet gewürfelt
70 g herzhafter Käse
¼ l Schlagsahne
60 ml Milch
1 Eigelb
1 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer, Muskatnuß, Butter

Zubereitung
Schwarzwurzeln mit kaltem Wasser waschen, schälen, in Zitronenwasser einlegen.
Wasser mit Milch aufkochen, salzen und die Schwarzwurzeln ca. 15 Min. kernig kochen.
Nudeln in Salzwasser al dente kochen, kalt abschwemmen.
Champignons putzen, waschen, in etwas Butter anschwitzen. Feuerfeste Auflaufform mit Butter ausstreichen.
Schwarzwurzeln in fingerdicke Scheiben schneiden, mit den Nudeln vermischen.
Champignons und Tomatenwürfel dazumischen, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuß würzen.
Alles in die Form geben.
Käse reiben. Schlagsahne, Milch und Eigelb verquirlen. Käse und Basilikum dazugeben. Leicht salzen und über die Nudel-Schwarzwurzel-Mischung leeren.
Im auf 180°C vorgeheizten Backrohr ca. 15 - 20 Min. backen. Wenn die Oberfläche zu trocken zu werden droht, mit Folie abdecken.

Cremige Schwarzwurzelsuppe

Zutaten für 4 Personen
1 kg Schwarzwurzeln
½ l Milch
¾ l Gemüsebrühe
100 ml Weisswein
1 Prise Muskatnuss
Pfeffer
200 g süße Sahne
2 Eigelb
150 g Rinderschinken
2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung
Die Schwarzwurzeln schälen, in Würfel schneiden und für etwa 10 Minuten in Milch einlegen.
In der Zwischenzeit die Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Die Schwarzwurzeln aus der Milch nehmen, zu der Gemüsebrühe geben und bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 30 Minuten leicht kochen lassen.
Nach der Garzeit einige Stücke aus der Suppe nehmen und bis zur Weiterverwendung beiseite stellen. Den Rest zusammen mit der Brühe pürieren.
Die Suppe nochmals aufkochen lassen und den Wein sowie die Gewürze hinzufügen. Die Hitze dann reduzieren.
Die süße Sahne mit dem Eigelb verquirlen und in die nicht mehr kochende Suppe einrühren.
Den Schinken in feine Streifen schneiden und mit den zur Seite gelegten Schwarzwurzelstücken zur Suppe geben.
Die Suppe, mit der Petersilie bestreut, servieren.

Rot-Grüner Auflauf

Zutaten für 4 Personen
1 kg Schwarzwurzeln, gebürstet, geschält
1 Zitrone, ausgepresst
Salz
200 ml Milch
30 g Butter
40 g Zwiebeln, fein gehackt
20 g Mehl
50 ml Sahne
100 g Gouda, mittelalt, fein gerieben
1 Prise Muskatnuss
Pfeffer

Zubereitung
Die gebürsteten und geschälten Schwarzwurzeln sofort in eine Schüssel mit Wasser und dem ausgepressten Zitronensaft legen damit sie sich nicht braun verfärben.
Die Wurzeln in 3 cm lange Stücke schneiden und in etwas Salzwasser 10-15 Minuten garen.
Das Gemüsewasser mit der Milch (insgesamt 300 ml) vermengen.
Die Zwiebeln in der Butter andünsten, das Mehl dazu rühren, anschwitzen und mit der Flüssigkeit aufgießen.
Die Sahne und die Gewürze untermengen und alles einige Minuten köcheln lassen.
Die Hälfte vom Käse unter die Sauce verrühren und rühren, bis der Käse geschmolzen ist.
Das Gemüse in eine gefettete Auflaufform geben, die Sauce und den restlichen Käse darüber verteilen.
Den Auflauf bei 200 Grad ca. 20 Minuten überbacken.
Dazu passen Pellkartoffeln.

Topinambur

Geschmorter Tobinambur mit Knoblauch

Zutaten
600 g Topinambur
3-4 Koblauchzehen
1 Bund Petersilie
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Topinambur waschen, sauber bürsten und in knapp 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Knoblauch in feine Scheiben schneiden und Petersilie klein hacken.
In einem Topf Öl erwärmen und den Knoblauch und die Petersilie bei schwacher Hitze so lange braten, bis der Knoblauch leicht Farbe annimmt (nicht braun werden lassen!)
Topinambur und nur soviel Wasser dazugeben, daß er gerade davon bedeckt ist. Bei wenig Hitze mit einem Deckel zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Deckel abnehmen und solange weiterköcheln lassen, bis die Flüssigkeit eingekocht ist.
Salzen, pfeffern und mit Zitronensaft abschmecken.

Pikanter Topinambur-Salat

Zutaten
250 g Topinambur
2 Möhren
2 säuerliche Äpfel
2 EL Haselnüsse gemahlen

Zutaten für die Sauce:
2 EL Erdnußöl
3 EL Weißweinessig
1 Glas Sahne
2 TL Meerrettich
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Zutaten für die Sauce mischen.
Sauce abschmecken.
Gemüse gut waschen,Apfel entkernen.
Beides direkt in die Sauce raspeln.
Mit Haselnüssen bestreut servieren.

Topitarte, Topinambur-Quiche

Zutaten
200 g feingemahlenes Vollkornmehl
Salz
2 El Olivenöl
1/8 l Wasser
Mürbteig mit Butter und Joghurt
200g fein gemahlenes Vollkornmehl
Salz
35 g kalte Butter
80 g Joghurt
1/8 l Wasser
Topinambur-Mischung
700 g Topinambur
4-5 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
Olivenöl
1 Dose Thunfisch
oder
50-g-Glas in Salz eingelegte Sardellen
Salz, Pfeffer
2 Eier
Becher Sauerrahm
100 g geriebener Käse (Peccorino, Parmesan oder anderer würziger Hartkäse)

Zubereitung
Mehl mit Salz vermischen und Öl und Wasser einkneten (Ölteig).
oder
Die kalte Butter in Stücke geschitten zusammen mit Joghurt einarbeiten (Mürbteig mit Butter und Joghurt).
Es sollte ein weicher, saftiger Teig entstehen. Nach Bedarf noch 1-2 El Wasser einarbeiten.
Der Teig sollte mindesten 1/2 Stunde zur Kugel gerollt und zugedeckt im Kühlschrank ruhen.
Wer versteckte Fette nicht scheut, kann anstelle des Joghurts eine Unmenge Butter (genausoviel wie Mehl) einarbeiten. Gesund und notwendig ist das nicht, schmeckt aber nicht übel.
Topinambur waschen, sauber bürsten und in knapp 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
Wie oben bei „Geschmorter Topinambur mit Knoblauch“ zubereiten.
Thunfisch oder Sardellen zerpflücken und unter den fertig geschmorten Topinambur mischen.
Vorsichtig salzen und pfeffern.
Eier verschlagen, mit Sauerrahm und geriebenem Käse vermischen.
Salzen, pfeffern, nach Belieben mit Oregano oder anderen Kräutern abschmecken.
Tarteform oder Bratreine mit Öl ausstreichen.
Teig etwa 0,5 cm dick auf einem leicht bemehlten Brett so groß ausrollen, daß die Form ausgefüllt wird und ein guter Rand übersteht.
Im auf 200 Grad vorgeheizten Backrohr gut 10 Minuten vorbacken.
Tobinambur-Mischung auf dem vorgebackenen Teig verteilen und die Eier-Käse-Mischung darüber verteilen.
Tarte im heißen Ofen weiterbacken bis uns die Oberfläche schön goldbraun entgegenstrahlt.

Topinambursuppe mit Rucola

Zutaten
Topinambur
Butter
Salz, Pfeffer
Sahne
Rucola, Petersilie

Zubereitung
Topinambur gut bürsten oder schälen.
Klein würfeln.
In Butter anschwitzen und wenig Wasser weich dünsten.
Wenn der Topinambur weich und das Wasser eingedampft ist, pürieren.
Mit Wasser aufgießen, salzen, pfeffern und mit Sahne abschmecken.
Vor dem Servieren fein gehackten Rucola (und/oder Petersilie einstreuen.

Tipp:
Nicht zuviel Wasser verwenden, wenn man die Knollen kocht: denn dann ist der Geschmack weg. Also am besten im Dämpfeinsatz oder mit Öl oder Butter und wenig Wasser weich dämpfen.
Topinambur sollte nach Möglichkeit, vor allem wenn er roh verzehrt wird, nicht geschält werden. Nur bei dickschalige Sorten sollten wir uns zum Schälen durchringen.

Kraut

Thailändischer Krautsalat (Rohkost)

100 g Weißkrautkopf in Stücken

150 g Karotten in groben Stücken

170 g Ananasstücke aus der Dose

100 g gesalzene Erdnüsse aus der Dose

2 EL Öl

2 EL Essig

1 gestrichener Teelöffel Kräutersalz (selbstgemacht)

1 Prise Pfeffer

100 g saure Sahne

Alles klein hacken und schneiden (evtl. das Kraut sogar mixen/ hechseln) und dann alles vermischen. Fertig.

Passt perfekt zu Fleisch, Fisch, Burgern oder zur Brotzeit.


Krautnudeln

300 g  Bandnudeln, breite oder Schleifen

1 kleiner        Weißkohl, (ca. 700g)

Butterschmalz

Salz und Pfeffer, schwarzer

Petersilie, gehackt

Das Kraut fein hobeln, kräftig salzen und etwas ziehen lassen. Dann fest ausdrücken und in heißem Butterschmalz in einer Pfanne unter häufigem Wenden goldbraun braten. Die Nudeln in Salzwasser bissfest garen, abtropfen lassen und unter das gebratene Kraut mischen. Mit reichlich Pfeffer übermahlen und mit gehackter Petersilie bestreut mit einem knackigen grünen Salat servieren.


Rotkohl - Tarte

100 g  Mehl (Vollkorn)

1 Prise           Salz

100 g  Quark (Magerquark)

100 g  Butter

ca. 300 g       Rotkohl

1 Zwiebel(n)

Zucker

200 ml            Brühe

50 g    Sonnenblumenkerne

4 Zweig/e      Thymian

1 Ei

100 ml            Sahne und Milch

100 g  Ziegenfrischkäse

Olivenöl

Essig (Rotweinessig)

Gewürznelke(n)

Salz und Pfeffer

Aus Mehl, Salz, Quark und Butter einen glatten Teig kneten. Ausrollen und in 6 kleine Tarteformen legen. Rotkohl in Streifen schneiden.

Zwiebel hacken und in Butter andünsten. Rotkohl zufügen, mit Essig und Brühe ablöschen. Würzen, ca. 15 Minuten garen und abkühlen lassen.

Sonnenblumenkerne in der heißen Pfanne anrösten. Thymian von den Stielen zupfen. Sahne, Milch und Ei glatt rühren und würzen. Rotkohl mit Thymian und Kernen mischen, auf die Tarteformen verteilen.

Den Ziegenfrischkäse darüber bröseln, mit der Eiermilch begießen und etwas Öl darüber träufeln. Im heißen Backofen bei 200°C ca. 20- 25 Minuten backen.

Tipp: Diese Vorspeise kann auch in einer Springform zubereitet und anschließend in Tortenstücke geschnitten werden.

Puntarella / Catalogna

Catalogna Curry ( Puntarella )

1 Bund Catalogna

1 Dose Kokosmilch

3 Tomaten

3 TL Thai Currypaste

1 TL Agavendicksaft

Salz, ev. etwas Stärke zum Eindicken

Die Currypaste in einem heißen Topf kurz rösten, dann

Kokosmilch zugeben. Tomaten in kleine Würfel schneiden,

Strunk entfernen und mit geschnittenem Catalogna

zur Kokoscurryflüssigkeit in die Pfanne geben.

Agavendicksaft einrühren und mit Salz würzen. Das

Curry 5-10 Minuten köcheln lassen und abschmecken.

Sollte es zu flüssig sein, ev. Stärke zum Eindicken verwenden.


Italienischer Catalogna Salat ( Puntarella )

750g Catalogna, 80g Parmesan gerieben, 1 Scheibe

altbackenes Brot, 5 Sardellenfilets, 1 Knoblauchzehe,

1 TL Oregano,

Dressing: 3 EL Olivenöl, 1 EL

Essig, Salz, Pfeffer

Brot in kleine Würfel schneiden und mit Parmesan,

Oregano und gepresstem Knoblauch vermengen. Die

Mischung auf einem Backblech ausbreiten und im Ofen

bei 190°C backen, bis die Brotkrümel goldbraun sind.

Bei der Catalogna zuerst die äußeren Blätter entfernen

(Diese können später in einer Suppe verwendet werden).

Den harten Strunk an der Basis abschneiden und

die inneren Triebe in 2-3 mm breite Streifen schneiden.

Den Salat ca. 1 Stunde in einer Schüssel mit Eiswasser

einweichen (so werden aus den Blattstreifen

schöne Locken und die Bitterstoffe werden ein wenig

reduziert). Sardellenfilets fein hacken, eine Paste

daraus rühren und diese mit der Brotmischung vermengen.

Catalogna trocken tupfen und in eine große

Schüssel geben. Dressing zubereiten und zusammen

mit der Brot-Mischung über den Salat geben.

Tipp: Statt der Catalogna kann auch Radicchio oder

Endivie verwendet oder das Gericht mit Oliven und/

oder Kapern erweitert werden.


Mangold

Lasagne mit Mangold und Tomatensauce

750g     Mangold

400 g    Tomate(n) aus der Dose oder Reste an Tomatensaucen

½ Pck. Lasagneplatte(n)

150 g    Parmesan, frisch gerieben

2 Pck.  Mozzarella

2          Zwiebel(n)

1          Knoblauchzehe(n)

½         Bund    Basilikum

2 EL     Paniermehl, am besten selbst geriebenes trockenes Weißbrot

Salz und Pfeffer

Chilipulver

Öl

Zwiebeln und Knoblauch kleinhacken und mit dem kleingeschnittenen Mangold (Stiele und Blätter) in etwas Öl weich dünsten. Parallel die Tomaten köcheln, salzen und pfeffern, mit Chili nach Bedarf schärfen. In eine feuerfeste Form abwechselnd einschichten: Mangold, Lasagneblätter und gewürfelten Mozzarella, Tomatensauce und frische Basilikumblätter, geriebenen Parmesan. Mit einer Schicht gewürfeltem Mozzarella, vermischt mit Parmesan und Paniermehl enden.

Den Auflauf ca. 45 Minuten bei 180 Grad im Ofen backen.

Die Lasagneblätter müssen weich sein, die Käse/Brotmischung knusprig braun gebacken sein.

Das Gericht eignet sich hervorragend zur Resteverwertung von "roten" Pastasaucen, wie z.B.: Sauce Bolognese oder Thunfischtomatensauce oder nur einfacher Tomatensauce. Wir finden die Kombination von Mangold und Tomate einfach genial.

Rote Beete

Rote Beete Lasagne mit Feta und Honig

2 Knolle/n frische Rote Bete, frische

2 Pck.  Feta-Käse, möglichst echter Schafskäse

1 Handvoll Kräuter, frische, gemischt (Thymian, Majoran, Estragon und/oder Rosmarin)

4 EL Honig

5 EL Olivenöl

Die Roten Bete schälen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Eine backofenfeste Form mit der ersten, geschälten Roten Bete auslegen und darauf eine Packung Fetakäse bröseln.

Darauf ein wenig Honig und die Kräuter verteilen. Dann die zweite Rote Bete darauf schichten, darauf dann den restlichen Feta verteilen, dann noch mal Honig und Kräuter darüber verteilen.

Zum Schluss Olivenöl drüber träufeln und für 30 Min. in den Ofen bei 200 Grad (Ober-/ Unterhitze).

Wer will, kann am Ende noch mal die Grillfunktion vom Backofen einschalten.


Rote Bete - Apfel – Salat

Zutaten:

1    Rote Bete, (roh!)  

1    Apfel  

1 TL  saure Sahne 

Salz und Pfeffer 

Essig, (Obstessig)  Öl 

evtl.  Meerrettich 

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Rote Bete schälen und in ganz kleine Würfel schneiden (am besten mit Gummihandschuhen). Den Apfel (ich schäle ihn nicht) entkernen und ebenfalls ganz klein würfeln. Alles mischen, mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl würzen und anschließend noch etwas saure Sahne untermischen. Ein wenig Meerrettich kann man auch dazu geben.


Rote Bete Sonnenblumenkerne Aufstrich

Zutaten:

1    Zwiebel(n)  

2    Rote Bete, vorgekocht  

100 g  Feta-Käse 

50 g   Sonnenblumenkerne  

30 g   Olivenöl  

8 g  Honig 

10 ml  Limettensaft oder Zitronensaft 

Zubereitung:

 1. Zwiebel in grobe Würfel schneiden und in etwas Öl in einer heißen Pfanne anschwitzen.

 2. Die Rote Bete in Stücke schneiden und in ein hohes Gefäß geben. Feta und Sonnenblumenkerne, Honig, Olivenöl und Limettensaft ebenfalls hinzugeben und auch noch die angeschwitzten Zwiebeln, dann alles pürieren. 3. Zum Schluss noch mit Salz & Pfeffer abschmecken und bei Bedarf noch etwas Limettensaft unterrühren.


Rote Bete gefüllt mit Schafskäse

4 große  Rote Bete  

200 g  saure Sahne 

1 TL  Majoran 

1 Knoblauchzehe(n), gepresst  

200 g  Schafskäse 

1 EL  Öl  , Salz und Pfeffer 

1 EL  Meerrettich (Sahne-) 

Zubereitung:

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Rote Bete waschen, im Wasser gar kochen.

Die saure Sahne mit dem Majoran in einer Schüssel verrühren. Die Knoblauchzehe dazu pressen. Den Schafskäse würfeln und zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Meerrettichcreme zugeben.

Den Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform mit dem Öl einfetten.

Die Bete schälen, unten einen Stand abschneiden. Dann mit einem Löffel aushöhlen und die ausgehöhlte Masse klein schneiden und zu der Füllung geben, gut verrühren, nochmals abschmecken. Die Rote Bete mit der Käse-Mischung füllen und in die Form setzen. Den Rest der Füllung darum verteilen.  Im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten überbacken.